Fashion-Bloggerin Ruth von Strawberry-Pie

Ruths Interesse für Mode und Beauty entwickelte sich erst Jahre nach dem Start ihres Blogs www.strawberrypie.de. Der nordischen Fashion- und Beauty-Bloggerin ist Persönlichkeit besonders wichtig. Ich habe mit ihr über die Idee für Strawberry-Pie und über den Hamburger-Style gesprochen.

+ Sponsored

+

 

Strawberry-Pie: Start als Fotoblog

FIV: Ruth, du bloggst schon seit du 15 Jahre alt bist, wie sahen deine Anfänge aus?

Genau! Mit Mode hatte ich am Anfang gar nichts zu tun. Ehrlich gesagt hatte mein Blog damals nicht einmal ein richtiges Thema, ich habe einfach über alles geschrieben, was mir schreibenswert erschien. Mit der Zeit kam dann die Photographie dazu und der Text wurde immer weniger, mein Blog wurde zu einem Photoblog. Mit etwa 18 bekam ich ein plötzliches Interesse für Beauty und über Beauty kam ich dann zu Mode und habe erstmals das Gefühl, dass ich mich blogtechnisch gefunden habe.

FIV: Strawberry-Pie ist ein ausgefallener Name, der bleibt im Kopf! Was  hat es damit auf sich?

Irgendwann hatte ich den Einfall mich auf Facebook Ruth Strawberry-Pie zu nennen, weil ich meinen echten Namen nicht angeben wollte und fand, dass das süß klang und ich Erdbeerkuchen mag. Dieser Name machte in meinem Freundeskreis die Runde und fortan war ich nur noch Ruth Strawberry-Pie oder Erdbeerkuchen für alle Menschen, die mich kannten. Irgendwie war es dann klar, dass auch mein Blog so heißen wird.

FIV: Womit beschäftigst du dich auf deinem Blog? Was ist dir persönlich besonders wichtig?

Mein Blog ist ein Personal Style Blog, was bedeutet, dass ich zwar auch mal allgemein über Mode schreibe, aber vor allem anderen Menschen mit meinem persönlichen Kleidungsstil inspirieren möchte. Neben einfachen Outfits ist es mir wichtig, dass meine Leser auch ein wenig von meiner Persönlichkeit mitbekommen, weswegen ich auch häufig über meine Gedanken schreibe.

Fashion-Bloggerin Ruth über Hamburg

FIV: Du kommst aus Hamburg, die wunderschöne Stadt an der Elbe! Was inspiriert dich an Hamburg?

Wenn man an Hamburg denkt, denkt man wahrscheinlich vor allem an die Innenstadt, die Alster und den Hafen. Mich inspirieren aber vor allem die Orte fernab vom Touristentrubel. Der Elbstrand in Wilhelmsburg, wo die großen Containerschiffe nicht mehr hinkommen, ist wirklich wunderschön und sehenswert. Ich mag die Natur sehr und könnte Stunden an einsamen Orten verbringen und einfach nachdenken.

Stiltechnisch inspiriert es mich vor allem einfach mal durch Läden zu bummeln und zu schauen, was es gerade so zu kaufen gibt und drüber nachzudenken, wie ich das vielleicht tragen könnte.

+ Sponsored

+

FIV: Wie würdest du den „Hamburger-Style“ beschreiben?

Ich glaube die Hamburger haben nicht so richtig einen Stil. In Hamburg findet man viele Stilrichtungen gemischt. Was aber die meisten Hamburger eint ist, dass sie nicht besonders mutig sind. Viele gut angezogene Hamburger kombinieren vor allem Basics. Ein Must-Have in unserer Nordstadt ist allerdings ein knalliger Regenmantel, da es hier wirklich oft regnet.

FIV: Was macht Hamburg für dich zu einer Mode-Metropole?

In Sachen Shopping ist Hamburg ein Vorreiter. Zum Beispiel ist in Deutschland die schwedische Modekette “Cubus” ausschließlich in Hamburg vertreten. Ebenso wie die Kette Indiska aus Schweden, die vor kurzem ihre ersten Shops in Hamburg eröffnet hat.

FIV: Hast du ein paar Shopping-Tipps und empfehlenswerte Fashion-Hot-Spots aus Hamburg?

Die Hamburger Meile ist immer einen Besuch wert. Dort haben nicht nur beide eben genannten skandinavischen Ketten einen Laden, sondern im T K Maxx findet man garantiert auch ein tolles Schnäppchen. Außerdem schlendere ich gern durch die Sternschanze, wo man viele kleine Geschäfte findet, die teilweise sogar selbstgeschneiderte Einzelstücke verkaufen. Hier kann man manchmal ganz besondere Modeschätze ergattern.

FIV: Ist die Blogger-Szene in Hamburg ausgeprägt? Gibt es große Konkurrenz?

In Hamburg gibt es tatsächlich eine ganze Menge Blogger. Da sich Hamburg aber kaum durch einen Stadtstil hervorhebt, ist zwar Konkurrenz vorhanden, aber diese ist nicht besonders groß. Alle Hamburger Blogger, die ich kenne, haben total unterschiedliche Kleidungsstile. Die Inspiration ist hier viel größer als die Konkurrenz.

Ruths Style: Boheme & verspielt

FIV: Wie ist dein Mode-Stil? Gibt es für dich ein absolutes Fashion-Must-Have?

Meinen Stil zu beschreiben, fällt mir nicht ganz leicht. Meine Looks haben meist einen boheme Touch und sind oft sehr verspielt. Außerdem mag ich helle Farben sehr gern. Für mich mittlerweile ein Must-Have sind wertige Taschen, von Billigtaschen hat man einfach nicht lange etwas, da sie oft so schnell kaputt gehen.

FIV: Abgesehen von Hamburg, welche Orte hast du zwecks deines Blogs schon bereist und welche davon haben dich besonders fasziniert?

Für meinen Blog war ich bereits in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin. Berlin war während der Fashion Week natürlich interessant, da dort massig Paradiesvögel unterwegs waren. Ich gehe aber davon aus, dass viele zuhause deutlich entspannter gekleidet sind. Welche Stadt mich modisch fasziniert hat, wo ich aber nur privat war, war Kopenhagen, die Menschen dort sind alle sehr schlicht und minimalistisch gekleidet, aber sie tragen wirklich schon die Trends von morgen.

FIV: Was hast du für Zukunftspläne mit Strawberry-Pie? Ist schon etwas in Planung, worauf wir uns freuen können?

Momentan hoffe ich, dass ich den Blog noch eine Weile so wie er jetzt ist, fortführen werde. Außerdem bin ich bald auf einem Festival, wo ich von berichten werde. Das wird sicher sehr spannend und darauf freue ich mich schon!

FIV: Dankeschön für das Interview liebe Ruth!

+ Sponsored

+

Weitere Informationen über Strawberry-Pie:

www.strawberrypie.de